April


Nabelschnur-Dynamiken:

Beziehung beginnt im Uterus (Selbsterfahrungsworkshop)

 

mit  Matthew Appleton (GB)

und Jenni Meyer (GB)

 


Datum:             Sonntag - Mittwoch, 8. - 11. April 2018

 

Zeiten:              Sonntag/Montag/Dienstag 09:30 - 18:00 Uhr

                          Mittwoch 9:00 - 13:00 Uhr

                          Wer bereits am Samstag 7. April 2018 vor Ort ist, hat die Möglichkeit Videos der                                             Therapiearbeit mit M. Appleton, Zeit 17.00 – 19.00Uhr,  zu sehen. Dies ist kostenlos für

                          alle Interessierten und eine Einstimmung auf den Workshop! 

 

Kosten:             Sfr. 590.– (für ISPPM-Mitglieder 550.– Sfr.)  inkl. Pausenverpflegungen

Ort:                   Pädagogische Hochschule in Kreuzlingen am Bodensee

    

Kurssprache:  Englisch mit deutscher Übersetzung (Marc Rackelmann, Berlin)

 

 

In diesem dreieinhalb-tägigen Selbsterfahrungsworkshop erkunden wir, wie unsere prägendste Beziehung unsere nachfolgenden Beziehungen beeinflusst.

 

Folgt man den Annahmen der Bindungstheorie, beginnen Bindungen mit Erfahrungen der frühen Kindheit. Doch gespeist aus Jahrzehnten der Forschung und der klinischen Praxis entsteht derzeit ein neues Paradigma, das uns enthüllt: der Prozess der Bindung beginnt bereits in der Gebärmutter. Dieser pränatale Bindungsprozess wird durch die Nabelschnur vermittelt, was das Ungeborene extrem verletzlich und empfänglich für das mütterliche Befinden macht. Wie wir diese Nabelschnur-Verbindung erleben, bahnt unser Erleben der nachfolgenden Beziehungen. Dies prägt insbesondere unser Verhältnis zu den Themen Intimität, Ernährung und Geld.

 

Im Workshop arbeiten wir mit Methoden, die aus Jahrzehnten der Forschung und der Erfahrung im Bereich der Prä- und Perinatalpsychologie entstanden sind. Zu diesen Methoden zählen auch verkörperte regressive Übungen, mit denen wir erforschen können, wie uns unsere vorgeburtlichen Nabelschnur-Erfahrungen geprägt haben. Der Workshop bietet ausreichend Zeit um unsere Erfahrungen zu integrieren, negative Auswirkungen dieser Nabelschnur-Konditionierung aufzulösen und neue Ressourcen und Möglichkeiten zu entwickeln.

 

Die Selbsterfahrungsarbeit wird durch theoretische Inputs unterstützt und ist für alle geeignet, die erforschen wollen, wie ihre Nabelschnurerfahrung sie geprägt hat, ebenso aber auch für Praktizierende aus den Bereichen Körperpsychotherapie, Psychotherapie, Craniosacraltherapie, Pädiatrie, Gynäkologie und Geburtshilfe, welche sich ein tieferes Verständnis und mehr Empathie für diese Erfahrungen ihrer Klienten wünschen.

 

Behandelte Themen:

  • Wie unsere Beziehung mit Nahrung, Geld und Intimität beeinflusst wird durch unsere pränatale Nabelschnur-Erfahrung
  • Verschiedene Formen des ‚Nabelschnur-Affekts’
  • Das Gefühl von „Schlechtigkeit“, das wir als Folge eines ‚negativen Nabelschnur-Affekts’ verinnerlichen
  • Überlebensstrategien, die Ungeborene entwickeln, um die emotionale und umweltbedingte Toxizität, die durch die Nabelschnur zu ihnen gelangt, zu bewältigen und wie sich diese später im Leben auswirken
  • Die Babykörpersprache im Zusammenhang mit der Nabelschnur-Verbindung
  • Wie Medikamente und mit Stress verbundene Biochemikalien, die uns während der intensiven Geburtserfahrung durch die Nabelschnur erreichen, eine Prägung hinterlassen können und bei späteren Übergängen im Leben wieder aktiviert werden

 

Matthew Appleton wurde von William Emerson und Karlton Terry, den Pionieren der heutigen pränatalen Babytherapie, ausgebildet. Im Zentrum seiner Arbeit steht die säuglingszentrierte Traumatherapie nach Schwangerschafts- und Geburtstraumatisierungen. Zuvor war er zehn Jahre lang Hausvater in der Summerhill School (A. S. Neill). Schon hier galt sein Interesse der Unterstützung von selbstregulativen Prozessen bei Menschen. Seit über 20 Jahren hält Matthew Vorträge und gibt Workshops in Europa, in Südafrika und in den USA.

 

Jenni Meyer wurde in Südafrika und England als Krankenschwester und Hebamme ausgebildet. Einer ihrer Schwerpunkte ist die Arbeit mit psychisch belasteten Müttern. Jenni hat einen BSC in Humanbiologie. Ausbildungen in Massage, in Craniosacraltherapie und über 10 Jahre am Institute for Pre and Perinatal Education. Sie ist Matthews langjährige Assistentin.

 

Weitere Informationen über Matthew Appletons Arbeit unter:

www.matthew-appleton.co.uk  und  www.conscious-embodiment.co.uk

 

 

 

Anreise zum Seminarort

 

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Im Fall eines Rücktritts wird Ihnen der volle Betrag rückerstattet, wenn es bis zum Kursbeginn mehr als 30 Tage sind, der halbe Betrag bei 15 bis 30 Tagen.

 

Unsere Kontodaten:

Postkonto-Nr: 80-533-6     bzw.      IBAN: CH27 0840 1016 1668 1610 4

 

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