Programm 2012

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3-Tage-Selbsterfahrungs-Workshop mit William Emerson, Ph.D., USA
Heilsame Auseinandersetzung mit eigenen prä- und perinatalen Verletzungen

17. – 19. März 2012
Kosten: Sfr. 500.– (für ISPPM-Mitglieder Sfr. 450.–)
Samstag 18.00 - 21.00 Uhr
Sonntag 09.00 - 13.00 Uhr und 14.30 - 18.00 Uhr
Montag 09.00 - 14.00 Uhr (mit einer kurzen, 45 minütigen Mittagspause)
Kursort: Praxengemeinschaft Züger & Hurter, Elsässerstrasse 34, 4056 Basel

Wir sind froh, Dr. William Emerson wieder für einen Selbsterfahrungsworkshop in prä- und perinataler Psychotherapie im Rahmen der ISPPM Schweiz gewonnen zu haben. Er ist einer der Pioniere in diesem Feld und forscht seit mehr als 40 Jahren, sammelt, ordnet, systematisiert und lehrt in vielen Ländern. Derzeit ist er Präsident der APPPAH, der International Association for Pre- and Perinatal Psychology and Health. Dieser Kurs ist für Menschen gedacht, die einige Erfahrung in Körper- und prä/perinataler Psychotherapie haben – aus Arbeit an sich selbst und auch aus der Arbeit mit Schwangeren, Babies, jungen Familien rund um Schwangerschaft und Geburt. Sie sollten in einem stabilen psychischen Zustand sein und dafür die Verantwortung tragen. Der erste Abend wird offen sein, um sich kennen zu lernen und sich über persönliche oder professionelle Ziele auszutauschen, Fragen zu stellen und zu diskutieren oder William Emerson zuzuhören in dem, was ihn theoretisch gerade beschäftigt. Und er wird auch mitteilen, wie er die folgenden Tage zu strukturieren und zu gestalten denkt. Es können Demonstrationsarbeiten im Einzelsetting gezeigt werden, Arbeit in Dyaden oder Triaden stattfinden mit anderen Gruppenteilnehmern (unter der Supervision von Dr. Emerson und seinen erfahrenen AssistentInnen). Dazwischen werden Austauschrunden in grösserem oder kleinerem Kreis Platz haben, wie es gewünscht wird. Gegen Ende des letzten Tages wird William Emerson Anleitungen geben zur Integration des Erfahrenen.
Bitte bequeme Kleidung mitbringen!


ISPPM SCHWEIZ Generalversammlung
mit anschliessendem Vortrag von Rien Verdult

12. Mai 2012, 09.30 - 11.00 Uhr
Ort: ElternBabyZentrum, Rütlistrasse 51, 4051 Basel
Wir laden alle Mitglieder zur Generalversammlung 2012 ein. Im Anschluss an die GV findet der Vortrag mit Rien Verdult statt.


Vortrag mit Rien Verdult, NL
Von Prägungen bis zu Verhaltensmustern – ein neurosequentielles Modell der Psychotherapie

12. Mai 2012
Uhrzeit: 11.30 - 13.00 Uhr und 14.30 - 17.00 Uhr
Kosten: Sfr. 220.– (für ISPPM-Mitglieder Sfr. 200.–)
Ort: Die pränatale neuro-affektive Entwicklung führt von biopsychologischen Prägungen über psychophysiologische Stressreaktionsmustern zu Bindungsmustern. Die pränatalen Bindungserfahrungen programmieren unser sich entwickelndes Gehirn auf unterschiedlichen Ebenen. Pränatale Psychotherapie mit Babies und Erwachsenen sollte entwicklungsorientiert sein. Die Interventionen sollten auf die Gehirnstrukturen und -funktionen bezogen sein, die durch Stress und Trauma belastet sind.


Vortrag mit Dr. med. Cyril Lüdin, Praxispädiater, CH
Früheste Prägungen der Mutter-Kind-Bindung durch Schwangerschaft und Geburt

16. Juni 2012
Uhrzeit: 10.00 - 11.30 Uhr und 12.30 - 14.00 Uhr
Kosten: Sfr. 100.– (für ISPPM-Mitglieder Sfr. 85.–) inkl. Sandwich in der Mittagspause
Ort: Freiraum Allerhand, Leonhardsberg 14, 4051 Basel

Teil 1: Pränatale Prägungen und die foetale cerebrale Entwicklung

Ein Kind mit einer sicheren Bindung entwickelt die neuronalen Pfade für Belastbarkeit, Selbstwert, grundlegendes Vertrauen und Affektregulation

Teil 2: Perinatale Einflüsse auf die Bindungssicherheit von Mutter und Kind Physiologische Hintergründe und praktische Umsetzung aus der Sicht des Pädiaters

Wir beschäftigen uns im Wochenbett mit einer hochsensiblen Phase im Leben einer Mutter. Das Bindungsverhalten eines Kindes ist ein Spiegel der Qualität seiner prä- und perinatalen Erlebniswelt. Welche Konsequenzen hat eine erfolgreiche Geburt- und Wochenbettbegleitung?

Cyril Lüdin ist seit 25 Jahren praktizierender Pädiater, mit Schwerpunkt Regulationsstörungen und Psychosomatik. Basic Bonding EEH. Verantwortlicher Kinderarzt am Bethesda Spital Basel. Projektleiter «Hautkontakt Mutter-Kind bei der Sectio-Geburt und den ersten postoperativen Stunden».


Workshop mit Christian Breme, Bildhauer und Embryologe, CH
Embryologie modellieren: Die Choreographie einer unhörbaren Musik Erlebnisse des Embryo in den ersten Wochen

19. – 20. Oktober 2012
Kurszeiten: Freitag 18.00 - 21.00 Uhr, Samstag 09.00 - 12.30 u. 14.00 - 18.00 Uhr
Kosten: Sfr. 300.– (für ISPPM-Mitglieder Sfr. 275.–)
Kurssprache: Englisch mit deutscher Übersetzung
Kursort: Rudolf Steiner Schule Basel, Jakobsbergerholzweg 54, 4059 Basel

Embryologie modellieren birgt die wohl einzigartige Möglichkeit, zugleich künstlerisch tätig, wahrnehmend und mitempfindend in die Bildeprozesse der kindlichen Entwicklung einzutauchen. Diese forschende Tätigkeit ist zu einem Mittel und einer Stütze der pränatalen Psychologie geworden und wird zunehmend in Ausbildungen der prä- und perinatalen Traumatherapie aufgenommen. Indem wir die Vorgänge der Einnistung, der Hüllenbildung, vor allem aber die Ein- und Umstülpungen der 3. und 4. Woche mit den Händen nachvollziehen, entwickelt sich vor unseren Augen eine sonst nicht zugängliche dynamische Anatomie. Spürbar betreten wir den Raum, in dem wir als Embryo selbst einmal gelebt haben.

Seit 1990 hat Christian Breme – er ist von Haus aus Architekt, Bildhauer und Pädagoge – in Zusammenarbeit mit Ärzten und Biologen die plastisch-dynamischen Vorgänge der Embryonalentwicklung erforscht. Den hierbei entwickelten Erfahrungsweg hat er in Vorträgen, Seminaren, Aufsätzen und Büchern einer grösseren Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Christian Breme ist an verschiedenen Orten in der Aus- und Fortbildung tätig.


Embodiment Kurse 2010 bis 2013
mit Kathryn Kier (Denver) und Dr. med. Peter Schindler (Basel)

Kurs I, Spearm Journey, 16. – 21. November 2010
Kurs II, Egg Journey, 1. – 6. November 2011
Kurs III, Conception 1, 16. – 21. November 2012
Kurs IV, The Synchronistic Field of the Soul at Conception, 7. – 12. Nov. 2013
Kosten: Sfr. 1100.– für 6 Tage (ohne Kost und Logis im Seminarhaus)
Kursort: Seminarhotel Wasserfallen, Reigoldswil

In vier sechstägigen Kursen (Spearm Journey, Egg Journey, Conception I und Conception II) werden wir die allererste pränatale Lebenszeit erforschen.

Die ersten Erfahrungen unserer Verkörperung sind nach unserer Überzeugung wahrscheinlich die grundlegendsten, sie prägen unsere tiefsten seelischen und körperlichen Lebensmuster. Wie verkörpert sich unsere Seele? Wie geschieht der Übergang von der jenseitigen Welt in die menschliche Form des Diesseits? Was ist der Sinn unseres «ins Leben Kommens»? Wie war unser erster Kontakt zum Vater, die Prägungen durch ihn und seine männliche Energie, wie haben wir uns zum ersten mal mit unserer Mutter, dem Weiblichen, verbunden, was geschah beim vielleicht grössten biologischen Mysterium, dem Big Bang unseres persönlichen Daseins, der Konzeption, auf der körperlichen und auf der seelischen Ebene mit uns? Wie entstand unser persönlicher und einmaliger genetischer Code? Solchen und noch viel mehr grundlegenden Fragen werden wir nachgehen in diesen Seminaren.

Die Kurse vermitteln reiches biologisches, psychologisches und mythologisches Wissen und eine tiefgreifende persönliche Selbsterfahrung. Sie gehören als ganzes zusammen und sollten möglichst alle vier erlebt werden. Ein Einstieg in die Embodiment Kurse ist dieses Jahr mit der Teilnahme an Kurs II noch möglich.


3-Tage-Workshop mit Dr. Dr. Raja Selvam, USA
Wirksamere Arbeit an affektiven (emotionalen) Symptomen durch die Neurophysiologie von Emotionen und zwischenmenschliche Resonanz

30. November – 2. Dezember 2012
Termine: Fr/Sa 10.00 - 13.00 u. 14.30 - 18.00 Uhr / So 10.00 - 12.30 u. 13.30 - 16.00 Uhr
Kosten: Kosten: Sfr. 650.– (für ISPPM-Mitglieder Sfr. 600.–)
Kurssprache: Englisch mit deutscher Übersetzung
Kursort: Gundeldinger-Casino, Güterstrasse 211, 4053 Basel

Immer wieder geht es in der Psychotherapie um Emotionen: sie zuzulassen, zu unterstützen, zu bestärken, spiegeln,vorzuleben und zu entwickeln, sich ihnen zu stellen, sie auszudrücken, fassen und verstehen zu können. Was in der klinischen Praxis kaum Berücksichtigung findet, das ist der durchaus verfügbare Fundus an Wissen zur physiologischen Seite der Emotionen - eine Folge langer Vernachlässigung des Körpers in der Psychotherapie. mAlles in unserem Körper und Gehirn, was physiologisch überlebenswichtig ist, besitzt von Natur aus jedoch auch eine starke Fähigkeit zur Selbstregulierung. Überlebenswichtige Prozesse bei ihrem optimalen Ablauf zu unterstützen und sich die Prinzipien dieser angeborenen Selbstregulierungskräfte zunutze zu machen, kann die Aufarbeitung von Emotionen in jeder Hinsicht effektiver machen.

In diesem Workshop erläutert und demonstriert Dr. Dr. Raja Selvam klinische Interventionen in der Arbeit an verschiedenen Ebenen von Affekten oder Emotionen (primärer, sekundärer und sensomotorischer Art) vor dem Hintergrund eines genaueren Wissens über Emotionen und physiologische Vorgänge. Die gezeigten Interventionen basieren auf diversen Theorien zur Physiologie der Emotionen. Es wird die Rolle der Muskeln und inneren Organe erklärt, die Rolle neurologischer Vorgänge (Zentral-, autonomes und somatisches Nervensystem) und die Rolle menschlicher Beziehungen. Der Schwerpunkt liegt auf praktischen Demonstrationen (bis zu drei am Tag). Zudem befasst sich der Workshop, von dem potenziell alle profitieren können, die mit Emotionen arbeiten - in welchem Umfeld auch immer- mit der Rolle des feinstofflichen Körpers (oder der Energie) beim emotionalen Erleben und dem zusätzlichen Gewinn, den es bringen kann, diese Dimension in die emotionale Arbeit einzubeziehen. Dr. Raja Selvam ist einer der führenden Ausbilder in Somatic Experiencing (SE).
www.traumavidya.org